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12.2 CD-ROM


CD-ROM am ATARI ST für Einsteiger und Selbstbauer

Dieser Text beschreibt den Anschluß von einem SCSI-Drive!

Als kleine Einführung am Anfang sei gesagt das dieser Artikel ein gewisses Verständniss für technische Begriffe und ein gesundes Maß an handwerklichen Fähigkeiten vorrausetzt.

CD-ROM-Laufwerke gibt es heute bereits weit unter DM 400,- und sind so eigentlich für den heimischen Computer in greifbare Nähe gerückt. Angeboten werden für PCs sog. 'Kit's' die aus einem solchen CD-ROM, einem SCSI-Controller und einen Treiberpaket bestehen. Wobei hier meistens spezifische Laufwerke zu Einsatz kommen. Auch die neuen ATAPI-Laufwerke sind einzeln, oder auch als Kit zu beziehen. Günstiger bleibt es für die Atari-Computer da hier i.d.R nur das eigentliche Drive und die passenden Softwaretreiber benötigt werden. Natürlich gibt es für Atari-Computer bei verschiedenen Händlern ebenfalls anschlußfertige CD-ROM-Kits zu verschiedenen Preisen. Meiner Meinung nach fährt man am sichersten wenn man eine SCSI-Lösung wählt, fertige Laufwerke zum anstecken kosten in der Regel ab DM 500,- aufwärts. Mittlerweile zählt man hier jetzt schon die Quad-Speed Laufwerke zum eigentlichen Standard. (4,4 fache Geschwindigkeit) Solche CD-Drives sind i.d.R natürlich noch etwas teuerer.

Für den hartgesottenen Selbstbauer eigentlich viel zu teuer, obwohl diese Preise durchaus schon ihre Berechtigung haben.

Einzelne Laufwerke, hier z.B das XM4101 der Firma Toshiba, kosten so ca. 340.- bis DM 400,-, je nach Bezugsquelle. Einige Modelle sind allerdings nicht immer Lieferbar oder wurden schon wieder Eingestellt. Beachten Sie bitte das Sie zum Anschluß eines externen SCSI-Gerätes gut beraten sind sich vorher zu versichern das ihr ASCI-SCSI Adapter, der DMA-Hostadapter das Paritysignal generieren kann. Viele Geräte beötigen dieses Signal dringend. Nicht alle älteren Adapter können es aber liefern! Der LINK'96 z.B kann es!

Kauft man die Einzelteile selber beötigt man ein sauberes Gehäuse, vorgefertigt kostet das so ca. DM 170,- inkl. einem passenden Netzteil. SCSI-Anschlusskabel liegen zwischen DM 25,- und DM 89,- SCSI-Anschlußkabel, für den externen Anschluß an den Hostadapter, bewegen sich eher in Richtung der 70.-DM, je nach dem wo man das kauft. In der Zwischenzeit dürften diese Kabel allerdings auch schon billiger zu bekommen sein. Ein passendes Schaltnetzteil, sofern man alles einzeln kauft, kostet so ca. 50,- bis 80,- DM. Es sollte +5Volt bei ca. 2AMP liefern können. Toshiba CD-Drives benötigen keine +12V.

Bereits jetzt gibt es neuere und noch modernere CDROMs. Preisangaben könnten also bereits Überholt sein. An der Tagesordnung liegen nun eigentlich Laufwerke mit der vierfachen, sech- und sogar 12-facher Geschwindigkeit. Langsamere Drives nimmt man nur noch wenn der Preis sehr günstig ist. Viele Bastler haben eben das eine oder andere schon Zuhause liegen oder kommen eben sehr günstig an solche 'Teile' heran. Ein Selbstbau ist hier um so einfacher. Abzuraten ist vom selbstanfertigen des SCSI-Kabels zum Anschluß an die externe SCSI-Schnittstelle Ihres Ataris. Ausdrücklich kann auch nur noch von 'Billigkabeln' die meistens aus Flachbandkabel bestehen, gewarnt werden. Bei diesen SCSI-Kabeln sind meistens nicht alle Adern belegt! Und es fehlen viele Verbindungen die zum Zweck der Abschirmung und Entstörung bei teueren Kabel auf Masse liegen. Flachbandkabel eignet sich nur bei kurzen Verbindungen und auch nur wenn alle Adern des Kabels belegt sind und auch Benutzt werden!

Ich gehe mal davon aus, daß ein CD-ROM mit einem Atari betrieben wird, der bereits über einen SCSI-Adapter/Controller verfügt. Ein TT z.B besitzt eine komplette SCSI-Schnittstelle ab Werk. Die meisten Leute werden wohl schon SCSI-Festplatten betreiben und somit also in jedem Fall schon einen passenden SCSI-Adapter besitzen. Festzuhalten an dieser Stelle ist das es z.Zt. keine Lösung gibt die direkt, also ohne SCSI-Adapter, an den DMA-Port eines STs angeschlossen werden kann. Eine Ausnahme bildete hier das CDAR von Atari, daß aber sicher nicht mehr lieferbar sein dürfte.

Ein XM4101 von Toshiba stellt also die Basis für mein Hardwareprojekt dar. Durch neuerliche Änderungen in den Zollbestimmungen werden CD-ROM Laufwerke in naher Zukunft leider in etwa 10-15% teuerer. Der Einzelhandel wird diesen Aufschlag leider voll an die Kundschaft weitergeben müssen.

Für ein einzelnes Laufwerk, also nur das CD-ROM, benötigt man ein externes Gehäuse in dem mindestens das eigentliche CD-ROM (5 1/4"-Drive) und ein passendes Netzteil Platz findet. Bei Selbstanschluß an das Stromnetz wird vor der tödlichen Netzspannung gewarnt, dieser Anschluß sollte und darf nur einem Fachmann vorbehalten bleiben. Dieser Punkt entfällt logischerweise wenn man sich ein fertiges gekapseltes Schaltnetzteil für diesen Zweck kauft.

Der nächste Punkt ist eine in etwa DM 10,- teure 50 polige SCSI-Anschlußbuchse die eigentlich jeder bessere Elektronikhändler im Sortiment hat. Hierzu kommt noch ein wenig 50 poliges Flachbandkabel und dann ein SCSI-Anschlußkabel das später die SCSI-Schnittstelle des Rechners / ihres Hostadapters mit der Buchse des CD-Roms verbindet. Die 50 polige Buchse sollte schon eine in "Schneidklemm-Technik" sein, nur so kann man einigermassen vernünftig 50 Pins in einem Arbeitsgang mit der Buchse verbinden. Von Lötsteckern möchte ich hier dringlichst abraten! Das hier anzufertigende Kabel dient dazu den sich am CD-Laufwerk befindlichen 50poligen Pfostenfeldstecker der Aussenwelt zugänglich zu machen. Hier liegen alle Signale bereit, die benötigt werden mit dem CD-ROM zu kommunizieren und eben die Daten in den Rechner zu holen.

An der Seite wo später das CD-ROM angesteckt wird, sollte sich ebenfalls ein 50 poliger Pfosten-Buchsenstecker befinden, auch diese sog. Pfostenfeldstecker gibt es im gut sortierten Elektronikhandel und sie dürften so um DM 3,50 kosten.

Das Flachbandkabel besitzt auf der einen Seite eine einzelne farbige Ader die uns als Markierung des Pin 1 eines jeden Steckers/Buchse dient. Das Kabel selber wird nun so in die Buchsen gelegt daß jeweils die farbige Ader auf Pin 1 zu liegen kommt. Ist das geschehen kann man damit beginnen das jeweilige Buchsenoberteil auf das Unterteil zu quetschen. Vorteilhaft geschieht das in einem Schraubstock bei dem die Backen vorher mit weichem Plasik ect. abgedeckt wurden. Steht ein Schraubstock nicht zur Verfügung tut es zur Not auch eine Kombizange. Hier ist Vorsicht geboten, da man mit der Zange sehr leicht die Buchsen/Stecker zerbrechen kann. Sind die Verrieglungsstifte mal abgebrochen ist der Stecker unbrauchbar da er von selber nicht mehr zubleibt. Alte Pfuscher benutzen dann Klebstoff um das Oberteil mit dem Unterteil dauerhaft zu verbinden, leider kann hier nicht garantiert werden, daß alle Adern des Kabels auch wirklich mit den Schneidstiften der Buchsenleiste in Verbindung stehen. Der gleiche Fall tritt ein wenn man glaubt die Adern einzeln an die Pfostenfeldbuchse anlöten zu müssen. Übertragungsfehler und Funktionsstörungen ect. pp. sind hier somit schon vorprogrammiert.

Passende Gehäuse für externe 5 1/4" Laufwerke kann man ebenfalls beim Elektronikhänder erstehen oder eben bei den einschlägigen Lieferranten. Auch konnte man hier z.B bei Hard+Soft fertige Kabel + Gehäuse beziehen.

Das CD-Rom-Laufwerk legen wir erst mal auf die Seite, es wird jetzt nur benötigt um die genauen Maße der Gehäuseöffnung und g.g der Befestigungslöcher festzulegen bzw. auszumessen. Natürlich können alle diese Maße auch aus dem Toshiba-Manual entnommen werden, die Gewohnheit lässt uns aber halt nachmessen. Fertige Gehäuse besitzen in vielen Fällen passende Bohrungen für 5 1/4" Laufwerke, hier kann man sich also Arbeit sparen.

Nachdem alle Ausbrüche und Befestigungslöcher, auch die für das Netzteil, gebohrt sind und alle Bohrspäne beseitigt wurden, wird das CD-ROM in die entstandene Öffnung eingepasst. Zu Beachten ist auf jeden Fall zu jeder Gelegenheit daß das Anfassen oder Beschmutzen der internen Linsen-Optik des CD-ROMS die Betriebssicherheit stark beeinträchtigt! Die Hersteller warnen in ihren Manuals ausdrücklich davor, und am besten lässt man die CD-Schublade zu! Bei einem bereits vorhandenen Towergehäuse lässt sich das CD-ROM wesentlich einfacher einbauen, alle Bohrarbeiten ect. entfallen hier, das CD-ROM wird einfach in einen freien Laufwerkschacht geschraubt und eventuell die Frontblende entsprechend angepasst. Für Leute ohne Tower könnten hier z.B auch Wechsel-Plattengehäuse gute Dienste leisten. Dorf befinden sich z.B schon Befestigungsmöglichkeiten für 5 1/4" Laufwerke einschliesslich dem Gehäuseausbruch für die Schublade.

Stichwort Schublade, beim XM4101, und anderen CD-Drives ist endlich kein 'Caddy' mehr nötig um die CD in das Laufwerk zu befördern. Ein unendlicher guter Fortschritt ! Betätigt man den Auswurfknopf in einem Programm, oder den Auswurfbutton an der Vorderseite des XM4101, fährt die Schublade z.B beim XM4101 ca. 2cm aus dem Gehäuse herraus. Das ist völlig normal, die Schublade darf mit der Hand ganz herrausgezogen werden. Nach dem Einlegen einer CD schiebt man die Schublade leicht mit der Hand bis in der Laufwerk hinein. Das kleine Loch daneben dient als Notentriegelung, zum Entnehmen der CD.
Hier darf mit einer aufgebogenen Büroklammer gearbeitet werden! :-)

Im übrigen lässt sich eine ältere Atari-Festplatte die vorher über den DMA-Port an einem älteren ST betrieben wurde mit dem vorher beschriebenen SCSI-Flachbandkabel hervorragend zum Betrieb an einem LINK '96 umbauen. Es entfällt lediglich der eingebaute Atari-Controller und die damit verbundene ASCI IN/OUT-Buchse. Selbstverständlich würden Sie hier auch eine nackte SCSI-Platte benötigen. Da diese Gehäuse meist grösser sind sollte sich so also auch noch einen Platz für das CD-ROM-Lauferk finden.

Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Gegen Entgeld bin ich bereit ihnen diesen Umbau vorzunehmen. Es fallen Kosten für Kabel, Steckverbindungen, für eine SCSI-Platte und eben ein wenig für die Arbeitszeit an.

Die Verbindung der Versorgungsspannung zum XM4101 ist sehr einfach, da dieses Laufwerk werkseitig nur +5 Volt und Masse(Minus) benötigt. Nur sollte man bei einem 'Selbstanschluß' verstärkt darauf achten das die Versorgungsspannung richtig angelegt wird.

Das folgende Steckerschema stammt original aus dem Manual eines Toshiba XM4101 und ist bis auf den +12V Pin gleich mit jedem PC-Netzeil und dessen Anschlussteckern.


Abbildung 1 - Stromversorgung


Der linke Pin, welcher normalerweise bei Festplatten und älteren Diskettenlaufwerken die +12 Volt Versorgungsspannung beherbergt, bleibt hier unbenutzt da das XM4101 mit nur +5 Volt zufrieden ist. Um ein Vertauschen zu verhindern kann man den +12V Pin also auch Entfernen.

Zu Bemerken sei noch daß das XM4101 an der Anschlußseite einen 4 poligen Pfostenverbinder hat, an diesem können die Audio-Signale noch einmal extra abgegriffen werden. So z.B für den Fall das vieleicht jemand auf die Idee kommen könnte noch zwei Chinchbuchsen zum Anschluß an die heimische Stereoanlange einzuplanen. Dem steht nämlich nichts im Weg, das passende Steckerchen bekommt man im gut sortierten Computerladen, oder eben aus der Bastelkiste. Falls er nicht schon sowieso dem CD-ROM beigelegt wurde.

Die Klinkenbuchse an der Frontplatte benötigt einen 3.5mm Klinkenstecker wie er sich z.B an Kopfhörern befindet die man bei einer Bahnfahrt kaufen kann oder aber auch bei einigen Fluggesellschaften umsonst bekommt. Neben der Buchse befindet sich auch der Lautstärkeregler. Natürlich lässt sich hier jeder gute Stereokopfhörer verwenden, sofern man die Möglichkeit hat einen Adapter vorzustecken. Der feste Stereoanschluß erfolgt nach diesem Schema. Die Signale müssen hier mit einem vierpoleigen Flachstecker abgegriffen werden der sich leider nicht im Lieferumfang eines CD-ROMs befindet. Solche Steckerchen kann man wirklich nur in einschlägigen Elektonikgeschäften erhalten.


Abbildung 2 - Ansicht von der Vorder- u. Rückseite des XM4101



Hier wird wird vor Kurzschlüssen gewarnt!
Niemals die Stereoausgänge direkt mit Masse verbinden!


Sehr wichtige ist die Art der Terminierung des CD-ROMs. Normalerweise befinden sich in jedem SCSI-Drive ab Werk Abschlußwiderstände die den SCSI-Bus terminieren. (Abschließen) Sollte das CD-ROM einziges oder letztes Laufwerk am SCSI-Bus sein sind die Widerstände so zu belassen, im anderen Fall, wenn das Laufwerk also an einem Bus eingefügt wird an dem sich schon ein 'letztes' SCSI-Device befindet, sind die Terminatoren in jedem Fall zu entfernen. Ansonsten kommt es zu einer Überlastung der BUS-Treiber, und KEIN angeschlossenes Laufwerk arbeitet mehr korrekt. Eventuell nimmt der Computer bzw. dessen SCSI-Interface, der Hostadpater schaden.


Abbildung 3 - Beispiele für eine korrekte Bus-Terminierung:


Deutlich also zu sehen das wirklich immer nur das pysikalisch letzte Laufwerk an einem SCSI-Bus einen Terminator tragen darf. Der Computer als Host ist ebenfalls immer Terminiert. Beim Falcon z.B sind diese Terminatoren fest eingelötet, eingebaut.
Bei diesem Bild würde der Falcon ihren DMA-Hostadapter darstellen. Der restliche SCSI-Bus ist bei allen Computern mit SCSI gleich!

Ein zweiter sehr wichtiger Punkt ist die SCSI-Adresse auf der die Treiber- Software, der AUDIO-CD-Player (Software) das CD-ROM Laufwerk später finden soll, es stehen insgesamt 3 Jumper zur Verfügung, die je nach dem wie die Jumper gesteckt werden eine SCSI-Adresse zwischen 0 und 6 Erzeugen. Das 'wie' entnimmt man am sichersten dem Datenblatt des jeweiligen Toshiba-Laufwerks.
Die Adresse 0 und 1 ist in den meisten Fällen durch eine oder zwei bereits extern angeschlossene SCSI-Geräte belegt. 0+1 z.B bei zwei Platten. Die SCSI-Tools besitzen ein komfortables Programm mit dem man die bereits belegten Adressen sehr schnell herausfinden kann. Adressüberschneidungen sollte man hier tunlichst vermeiden, es kommt hier schnell zu Datenschrott oder die Laufwerke arbeiten dann überhaupt nicht.

Festzuhalten ist noch, das die Adresse auf die das CD-ROM gelegt wird am besten in dem bereits installierten Harddisktreiber ausgeschaltet wird, und zwar so, das diese Adresse des CD-ROMs für den Plattentreiber 'Unsichtbar' wird. Nur so kann ein reibungsloser Datentransfer gewährleistet werden, unabhänging vom verwendeten Festplattetreiber.

Sind diese Punkte alle in Erwägung gezogen worden kann man eigentlich langsam damit beginnen die Treibersoftware installieren.

Vorher aber sollte man nochmal einen Blick auf die Jumper werfen.

Beschreibung derJumper im Toshiba XM4101.
(Das trifft idR auch auf andere Laufwerke von Toshiba zu)

SCSI-ID Jumper 1-3
SCSI-ID...JP1...JP2...JP3
-----
ID0.......o.....o.....o
ID1.......#.....o.....o
ID2.......o.....#.....o
ID3.......#.....#.....o
ID4.......o.....o.....#
ID5.......#.....o.....#
ID6.......o.....#.....#
ID7.......#.....#.....#

 
Jumper-#-close Jumper-o-open
 
Parity Jumper 4
Jumper OPEN : Das Laufwerk führt keinen Paritycheck durch.
Jumper CLOSE: Paritycheck eingeschaltet. Spielt beim Falcon keine Rolle da hier ein richtiger SCSI-Host vorhanden ist.
Das Paritybit wird vom SCSI-Chip im F030 generiert.
(Manche Hostadapter vom ST her tun das nicht!)

 
PPV/ALV Jumper 5
Jumper CLOSE: Das Laufwerk ignoriert Befehle zum öffen der Schublade.
Mechanischer Auswurfknopf wird ebenfalls ignoriert.
(Gilt nicht für Notentriegelung!)
OPEN : Laufwerk akzepiert alle diese Kommandos auch per Software.

 
TEST Jumper 6
Jumper CLOSE: Nur Audiodisks werden abgespielt.
Eine Audiodisk wird vom Start bis zum Ende abgespielt,
Wird der EJECT-Button für 1 Sec. gedrückt wird der nächste Audiotrack gespielt.
Wird der EJECT-Button länger als 2 Sec. betätigt wird die Wiedergabe gestoppt und die Schublade öffnet sich.
OPEN : Normaler Laufwerksmodus zum Betrieb am Computer. Alle Audiobefehle werden akzeptiert.
 
TERM Jumper 7
Jumper CLOSE: Termpower ist eingeschaltet. (Default ab Werk!)
OPEN : Termpower ist deaktiviert.
Die +5 Volt werden über einen Widerstand und eine Schutzdiode auf die TRMPWR-Leitung des SCSI-Bus gelegt.

 

Das SCSI-Kabel (Flachbandkabel) wird so auf die Buchse des CD-ROMs gesteckt das die farbige Ader auf Pin 1 zu liegen kommt. Pin 1 befindet sich im übrigen bei allen mir bekannten SCSI-Laufwerken immer in der Nähe des Stromsteckers.

Belegung einer 50poligen SCSI-Buchse:

Pin 50 =
IO - Signal
 
Pin 49 =
REQ - Request
 
Pin 48 =
Code/Data Signal
 
Pin 47 =
SEL - Select
 
Pin 46 =
MSG - Message
 
Pin 45 =
RST - Reset
 
Pin 44 =
SACK - Acknowledge
 
Pin 43 =
BSY - Busy
 
Pin 42 =
GND
 
Pin 41 =
ATN
 
Pin 40 =
GND
 
Pin 39 =
NC
 
Pin 38 =
Vcc +5 Volt (1Amp Fuse) (TermPwr)
 
Pin 37 =
NC
 
Pin 36-35=
GND
 
Pin 34 =
PARITY Signal
 
Pin 33 =
SCSI 7 - Signal
 
Pin 32 =
SCSI 6 - Signal
 
Pin 31 =
SCSI 5 - Signal
 
Pin 30 =
SCSI 4 - Signal
 
Pin 29 =
SCSI 3 - Signal
 
Pin 28 =
SCSI 2 - Signal
 
Pin 27 =
SCSI 1 - Signal
 
Pin 26 =
SCSI 0 - Signal
 
Pin 25-15=
GND
 
Pin 14-12=
NC - Not used
 
Pin 11 =
Vcc - Resistor R65 with 10KOhm
 
Pin 10-1=
GND - Signal Ground
 

Viele Pfostenfeldstecker haben an der einen Seite eine Kerbe so, daß man den Stecker nur in einer Richtung einstecken kann. Bei diesem Stecker sollte man vorher, bevor das Flachbandkabel gequetscht wird, aufpassen wie rum der Stecker dann später auf das CD-ROM passt. (Farbige Ader beachten!)

Bevor nun das CD-ROM mit dem Netzteil verbunden wird sollte man nochmals abchecken, daß die Stromversorgung auch richtig verdrahtet ist. Eine Verpolung kostet in jedem Fall ein Laufwerk!

Achtung, ältere PC-Netzteile können unterschiedliche Steckerbelegungen bei den Stromanschlüssen haben!
In jedem Fall bei einem unbekannten Netzteil vorher Kontrollieren!

Die Stromversorung sollte beim Anschluß abgeschaltet sein.
Also Netzstecker vorher ziehen!

Nachdem das Laufwerk nun mit dem SCSI-BUS, und/oder über das SCSI-Kabel (extern) mit dem Falcon verbunden ist wird das Kabel nun mit dem Hostadpater verbunden (SCSI extern). Der Atari ist hierbei natürlich ausgeschaltet! (Wie eigentlich bei allen Anschlußarbeiten)

Das Netzteil sollte Ordnungsgemäß angeschlossen worden sein, (Netzsteckdose, VDE-Verschriften, Schutzleiter ect.pp) man kann es leider nur Im Tower ist das einfacher da hier ein gekapseltes PC-Netzteil zum Einsatz kommen wird, der Selbstbauer kommt hier erst gar nicht mit der gefährlichen Netzspannung in Berührung. Hier ist einfach wie schon oben beschrieben einer der Stromversorungsstecker aufzustecken, wer sich nicht traut sollte vorher das +12V Kabel am Stecker entfernen und isoliert aufrollen. (Oder Abzwicken und Isolieren)

Die SCSI-Adresse ist korrekt eingestellt, der SCSI-Bus angesteckt, die Stromversorgung ist angeschlossen? Dann kann man jetzt endlich zu einem ersten Test schreiten: Nach dem Einschalten sollte der Rechner (z.B Falcon) wie gewohnt von der/den Platte(n) booten. HuSHI ab 5.x / 6.53 z.B wird bemerken das ein SCSI-Device vorhanden ist welches sich aber nicht wie eine Festplatte verhält und auch keine Festplatten-ID hat, das wäre dann relativ normal.

Als Treiber können zum einen der von Atari selber erhältliche CDROM.XFS Treiber für MultiTos, zum anderen das Treiberpaket von Peter Hilbring, oder eben die CD-TOOLs von der Fa. Hard & Soft zum Einsatz kommen. Der.XFS-Treiber von Atari funktioniert z.Z nur korrekt unter MultiTos 1.04. Ob der Treiber unter neuern MiNT-Versionen, z.b MiNT 1.10, läuft habe ich selber nicht getestet und kann dazu auch nichts sagen. In der Maus @S3 kann man einen CDROM.XFS-Treiber in der Version 0.7 beziehen, auch hier wieder ein Privatmann der sich selber mit 'Anpassungen' beschäftigt hat.

Er wird in den C:/MULTITOS Ordner auf der Bootpartition kopiert. Während MultiTOS geladen wird, wird auch dieser Treiber gefunden und so automatisch mitgeladen.

Verwenden Sie die CD-Tools! Easy to Use!

Der Treibername des .XFS-Treibers sollte (muß) wie folgt aussehen:

Beispiel:

         CDROMK6.XFS
              ^^
              ||
              |`- SCSI-Adresse auf der das CD-ROM zu finden ist, hier SCSI 6.
              `-- Laufwerksbuchstabe unter dem das Laufwerk auf dem Desktop angemeldet ist.

Natürlich kann hier jeder andere freie Laufwerksbuchstabe, und auch jede andere SCSI-Adresse zum Einsatz kommen. Zu bemerken wäre noch das viele ältere Programme mit Laufwerksbuchstaben höher als 'P' nichts anfangen können und sich eventuell kommentarlos Abmelden bzw. auch schon mal einen schnellen Absturz ermöglichen.(!nl)

Der Programmname des .XFS-Treibers ist also entsprechend Anzupassen.

Nach erneutem Booten sollte nun unter 'K' auf dem Desktop ein CD-ROM zu finden sein, andere Einstellungen sind nicht erforderlich. Sollte eine AUDIO-CD eingelegt sein braucht sich niemand zu wundern, daß kein 'Verzeichniss' erscheint wenn man das Drive anklickt. Audio-CDs haben sowas nicht in der vom Treiber erwarteten Art. Es ist jeoch möglich das die Audio-Titel in der Form "Titel1.PRG, Titel2.PRG " usw. angezeigt werden können.

Die Einstellungen werden erst nach einen erneuen Booten übernommen!

Hier eine Beispieldatei wie sie von den CD-TOOLs der Fa. Hard&Soft angelegt wird. Auch hier ist logischerweise MetaDOS erforderlich. MetaDOS leigt in vielen Mausboxen in der aktuellen Version 2.6 Die CD-TOOLs beinhalten auch MetaDOS, hier muß es also nicht extra besorgt werden. Bei anderen Treibern ist das meines Wissens nach anders. Die neueste Version der Tools installiert MetaDOS 2.55 auf Ihrem Rechner im Autoordner. MetaDOS.PRG kann jederzeit durch eine neuere Version ersetzt werden.


Beispiel einer CONFIG.SYS wie sie von z.B den CD-Tools erstellt wird.
MetaDOS ist in der Maus @MS2 jeweils in der neuesten Version zu beziehen.
Julian Reschke@MS2 ist hier der Ansprechpartner.

 
+++++++++++++++++++++ digitale Scheidkante +++++++++++++++++++++

 
; CD-Tool BEGIN
; Note that everything up to `; CD-Tool END' will be erased by
; CD-Tool's configuration tool!
; Achtung: alles bis zur Zeile `; CD-Tool END' wird von CD-Tool
; beim Konfigurieren gelöscht!
;
; created by CD-Tool 1.20, Fri Jul 08 15:41:44 1994
;
; Geräte/devices
;
; SCSI 6: `TOSHIBA CD-ROM XM-4101TA' -> K
;
; BOS-Treiber/BOS drivers
;
*BOS, c:\auto\cd_boot\hs-cdrom.bos, K:14
;
; DOS-Treiber/DOS drivers
;
*DOS, c:\auto\cd_boot\hs-iso.dos, K:K
;
; CD-Tool END
;
; Config.sys An ascii file that describes the system configuration.
;

; Physical Basic operating system format
;*BOS, [Physical Bos driver][Arguments], [Physical id]:[DMA channel], ...
; Device # meaning
; 0 - 7 ACSI device 0 - 7
; 8 - 15 SCSI device 0 - 7
;
;The next line installs FALCON.BOS for SCSI device 6 (14 = 8 + 6).

; Logical DOS format.
;*DOS [Logical DOS] [Arguments], [Logical id]:[physical id],...
;
;The High Sierra driver won't be needed in most cases
;*DOS, C:\AUTO\HSMAY86.DOS, Q:Y
;
;The next line installs ISO9660F.DOS for MetaDOS drive letter Y
;(which has been assigned to SCSI 5 above) as GEMDOS drive R:. Note
;that a lot of applications can't access drive letters beyond P:, so
;you might have to change the drive letter.
;
; You can use statements as below to launch other applications.
;
;c:\auto\boot\ram512.prg ; Load in 512 byte ramdisk.
;c:\auto\boot\gdos.prg ; Load in gdos.
;c:\auto\boot\diab630.prg ; Load in diablo 630 emulator.
;c:\auto\boot\sdump.prg ; Load in Screen dump to laser.

+++++++++++++++++++++ digitale Schneidkante +++++++++++++++++++++

 


Beispiel einer CONFIG.SYS wie sie z.B von EXTenDOS erstellt wird.
EXTenDOS ist bisher hier nicht einfach zu beziehen.

************* ExtenDos CNF file as used under TOS and Magic **************
;
; EXTENDOS.CNF: configuration file for ExtenDOS Pro
; created by INSTALL.APP Version 2.4 on Tue Sep 29 08:58:04 1998
;
*BOS, C:/EXTENDOS/CD.BOS, Z:10
*DOS, C:/EXTENDOS/UNIDRIVE.DOS P=12 B=4, K:Z

************* Magic 5 INF file unaltered from installation ****************

#_MAG MAGX V5.10
#[vfat] drives
#[aes]
#_DEV 1 0
#_FLG 16
#_SCP C:/SYS/CLIPBRD/
#_TRM C:/GEMSYS/GEMDESK/VT52.PRG
#_ACC C:/
#_APP C:/GEMSYS/MAGIC/START/
#_WIN 16
#_ENV PATH=C:/,C:/EXTENDOS/
#_CTR
#a000000
#b000000
#c7770007000600070055200505552220770557075055507703111103
#d                                            ;
#_DSK MAGXDESK V3.20 1
#_DSW 640 461 0 0 0 10 0111 0102111010100
#_DS2 1101 2 2 1 1 3 3 7 0 1 10
#_DEX BAT BTP
#_DWN 128 97 380 260 0
#_DWN 180 20 300 160 0
#_DWN 200 30 300 160 0
#_DWN 220 40 300 160 0
#_DWN 240 50 300 160 0
#_DWN 260 60 300 160 0
#_DIC 1 A 26 0
#_DIC 1 C 182 0
#_DIC 1 D 238 0
#_DIC 1 E 299 0
#_DIC 1 F 359 0
#_DIC 1 G 416 0
#_DIC 1 H 482 0
#_DIC 1 I 539 0
#_DIC 1 J 593 0
#_DIC 1 U 589 370
#_DIC 5 @ 17 415
#_DIC 4 @ 592 416
#_DPG C:/GEMSYS/GEMDESK/MCMD.TOS
#_DPG C:/GEMSYS/GEMDESK/MGVIEW.APP
#_DPG C:/GEMSYS/GEMDESK/PRINT.TTP
#_DPG
#_DPG
#_DPG
#_DPP

***************************************************************************

Diese Datei dürfte sich von selber Erklären. Sehr wichtig bleibt hier das die .BOS-Treiber immer an der richtigen Stelle liegen und auch nicht etwa Auskommentiert wurden. Mit dieser Kombination war es bisher möglich alle CD-ROMs auf einem Atari auszulesen. Ausnahme: CD-ROMs für Mac-Computer.

Es gibt bereits mehrere spezielle Sharware-Daten CDs für Atari-Computer! Selbstverständlich können auch reine DOS-CDs gelesen werden, interessant sind hier z.B auch .GIF (Grafik) und .WAV-Files auf diesen CDs. Kopiern von DOS-Programmen ist natürlich auch möglich. Daten CDs kann man sehr günstig über das MausNetz beziehen. Hier finden sich einige Anbieter wie z.B Whitline/ delta labs media. Hier kann man sich auch an Bernd Lohrum @ ZW, Tom Kohl @W oder auch an hier sogenannte Shareware-CDs.
Von WalNut Creek gibt es die GEMINI CD die mit 600MB Atari-Software randvoll gefüllt ist, hier findet sich wirklich für jeden Geschmack etwas brauchbares. Weitere CDs kann man z.B auch bei der Fa. Wohlfartstätter beziehen. Maxon ist ein weiterer Anbieter recht brauchbarer CDs. Brandaktuell ist die "Transmission" CD auf der sich viele Scene-Demos und Demos von allen möglichen Atari-Programmen befindet. Zu einem Preis von DM 49.- sicherlich ein guter Tip. Erhältlich bei delta labs media. Ein schlechter Griff sind CDs bei denen sich der gesammte Inhalt in leider cryptischen File- oder Unterverzeichissen wie z.B: 0001.000 0002.000 befindet. Hier wird man sich später leicht dämlich suchen wenn man etwas ganz bestimmtes sucht.

Für PhotoCD (XA) sollte eine spezielle Bildbearbeitungssoftware vorhanden sein. Die Firmen COMPO und COLOR CONCEPT haben da schon länger etwas auf dem Markt. Man kann das aus fast jeder ST-Computer entnehmen. (STC) Natürlich ist man schon mit z.B GEM-View in der Lage sich seine eigenen PhotoCDs auf dem Rechner anzusehen. Eine Nachbearbeitung ist hier natürlich nicht möglich, nur eine Konvertierung nach .GIF oder z.B .JPG kann hier vorgenommen werden.

Als CD-ROM-Treiber sind die CD-TOOLs eigentlich fast Selbsterklärend und auch relativ einfach zu installieren. Wer HuSHI kennt wird sich hier schnell zurecht finden. Auch hier wird ein CD-Treiber von Julian Reschke im Autoordner der Festplatte versenkt. Der Autoordner muß sich logischerweise im Rootverzeichniss des Bootlaufwerks befinden, in den meisten Fällen wohl also C:\AUTO.
Hier erhält man immer die aktuelle Version von MetaDOS welches einen wichtigen Bestandteil des CD-Treibers darstellt. METADOS.PRG selber kann eigentlich immer gegen eine neue Version ausgetauscht werden sofern keine größeren Änderungen daran vorgenommen wurden.
Der Treiber wird bei jedem Bootvorgang genau wie ein Festplattentreiber mit in das System eingebunden, das CD-ROM wird somit ein 'Device' das wie eine Festplatte in jeder Situation zur Verfügung steht.
Hier sollte mindestens die Version 2.8 der CD-TOOLs zum Einsatz kommen. Frühere Versionen beinhalten noch einige Fehler.

Erwähnenswert erscheint mir hier noch der mitgelieferte GDPS-Treiber der die PhotoCD-Daten jedem Programm zugänglich macht das dieses Treiberkonzept unterstützt. Man ist hier in der Lage PhotoCD-Bilder von der CD zu 'scannen' und direkt im entsprechenden Programm zu verwenden.
Bei mir läuft das ganze auf einem Falcon unter TOS 4.04 sowie auch unter MultiTos 1.04 / 1.08 bis heute korrekt, genau wie z.B der Treiber von Peter Hillbring. Zu EGON! kann ich leider nicht viel sagen da mir hierzu das EGONPaket fehlt. Ein Treiber sollte zu dem Aussreichend sein. Welchen Treiber man hier verwendet sollte jedem selbst überlassen bleiben.

Ein sehr guter Tip scheint mir noch der Audio CD-Player zu sein welcher bei den CD-TOOLs mitgeliefert wird.
Als .ACC installiert erlaubt dieser Player in jeder Applikation gleichzeitig vollen CD-Genuss über die Klinkenbuchse an der Front des XM4101. Sogar die Auswurftaste funktioniert, was man leider von nicht allen CD-Playern behaupten kann. Die Shareware CD-Player tanzen hier leider noch ein wenig aus der Reihe. Mit steigenden Versionsnummern wird sich aber bei allen Playern im Lauf der Zeit noch etwas ändern, die eine oder andere Funktion wird hinzukommen und auch die Auswurftasten werden dann sicher funktionieren. Mittlerweile gibt es noch CDPLAY 1.3 welches sehr komfortabel ist und bei mir den Player aus den CD-Tools ersetzt hat. CDPLAY 1.3f ist im Mausnetz zu bekommen.

Die Player erkennen das installierte CD-ROM automatisch und arbeiten auch 'versteckt' weiter. Die Programme laufen als .ACC im Hintergrund aber auch als Hauptapplikation. Vorzüglich bei einer Multitasking-Umgebung.

Die Shareware/Fairware-Treiber benötigen alle MetaDOS das man aus jeder gut sortierten MausBox beziehen kann.

Die MetaDOS und Shareware/Fairware-Treiber installation muß von Hand vorgenommen werden, und es sei hier auch gleich an die Dokumentation zu MetaDOS verwiesen. Es gibt natürlich zu dem Treiber von Peter Hillbring auch eine Dokumentation die man vorher wenigstens einmal gelesen haben sollte.
Die Hauptarbeit besteht immer darin eine passende CONFIG.SYS Datei zu erzeugen die dann zu MetaDOS in den Autoordner gehört. Die genauen Angaben werden immer mit Beispielen erklärt. Eine Anpassung sollte also hier von jedem selber gemacht werden können.

Alles in allem bin ich hier eigentlich am Ende, und ich denke das ich die besten bzw. einfachsten Möglichkeiten zusammengefasst habe. Alles andere ergibt sich im Betrieb und sollte eigentlich von jedem selber ausprobiert werden. Das wichtigste ist eigentlich eben nur der richtige Anschluss, und bei MetaDOS eben die CONFIG.SYS-Datei. Nur so können sich die gewünschten Erfolge einstellen. Es bleibt noch zu sagen das sich viele Programme nicht direkt von der CD starten lassen, in der Hauptsache liegt es daran das einige Programme sofort versuchen einen Schreibzugriff zu machen. Das geht bei einem CD-Rom natürlich nicht. Solche Programm laufen nur korrekt wenn sie von der CD auf eine Festplattenpartition kopiert werden. Sehr schnell lässt sich das z.B mit dem KOBOLD erledigen.

Auf der letzten ProTos war hier an einigen Ständen auch schon ein neuerer Treiber für CD-ROM Laufwerke zu sehen, aus Zeitmangel konnte ich mich leider nicht näher mit dem Hersteller unterhalten so das ich hier leider noch nichts zur Installation und dem Betriebsverhalten sagen kann.
Der Hersteller ist eine kanadische Firma.
Hierzulande sollte es auch bereits einen neueren .XFS-Treiber geben.

CD-ROM benchmarks (last change: Okt 03, 1996)

These benchmarks were done using `CD-Tool' and a normal data CD (no XA
format). Each benchmark was repeated three times and the best results were
used.

Transfer rate: read blocks of 32K for 20 seconds; using MetaDOS XBIOS
function Metaread().

Mean read time: read random blocks of 2048 bytes from the range 0..1023. This
is NOT the mean access time, but comes close.

Points: Transfer rate * 100 / mean read time

Diese Meßwerte wurden mit `CD-Tool' und einer normalen Daten-CD ermittelt
(keine XA-CD!). Alle Messungen wurden dreimal wiederholt und dann das beste
Ergebnis verwendet.

Transferrrate: es werden 20 Sekunden lang Blöcke zu 32 KByte über die
MetaDOS-XBIOS-Funktion Metaread() gelesen.

Mittlere Lesezeit: es werden 20 Sekunden lang Blöcke zu 2048 Bytes von zufällig ausgewählten Blocknummern aus dem Bereich 0..1023 gelesen. Diese ist NICHT die mittlere Zugriffszeit, allerdings hat die mittlere Zurgriffszeit für diesen Test ausschlaggebenden Charakter.

Punktzahl: Transferrate * 100 / mittlere Lesezeit

---------------------
Atari ST, 8 MHz, ACSI
---------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Toshiba XM 3601       780   546 KB/s (3,64)    70 ms  HS-CDROM 2.02
Toshiba XM 3401       327   337 KB/s (2,24)   103 ms  HS-CDROM 2.02
Sony CDU-8003A        273   336 KB/s (2,24)   123 ms  HS-CDROM 2.02


--------------------------------------------
Atari ST, 8 MHz, IDE (Hard&Soft-IDE-Adapter)
--------------------------------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Mitsumi FX 300        342   387 KB/s (2,58)   113 ms  HS-CDROM 2.02
Mitsumi FX 300        319   360 KB/s (2,40)   113 ms  ATAPI-IDE 1.04


-----------------------------------------------------
Atari ST, 8 MHz, IDE (Adapter von Gellerman&Fellmuth)
-----------------------------------------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Sony CDU55E           367   305 KB/s (2,03)    83 ms  ATAPI-CD 1.00
Mitsumi FX 300        355   401 KB/s (2,67)   113 ms  ATAPI-CD 1.00


------------------------------------------------------
Atari ST, 8 MHz, IDE+ (Adapter von Gellerman&Fellmuth)
------------------------------------------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Mitsumi FX 300        409   458 KB/s (3,05)   112 ms  ATAPI-CD+ 1.01


---------------------------------
Atari ST, 8 MHz, CD-ROM-CARTRIDGE
---------------------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

SONY CDU33A           169   305 KB/s (2,03)   180 ms  CD-ROM-CARTRIDGE 1.06


---------------------------------------------------------------
Atari ST, 8 MHz, CD-ROM CARTRIDGE II (mit ATAPI-IDE Laufwerken)
---------------------------------------------------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

PIONEER CR-124X      1086   619 KB/s (4,12)    57 ms  CD-ROM CARTRIDGE 2.07
Mitsumi FX 400        916   614 KB/s (4,09)    67 ms  CD-ROM CARTRIDGE 1.06
Stingray 8222IDE      607   631 KB/s (4,20)   104 ms  CD-ROM CARTRIDGE 1.06
Mitsumi FX 300        409   458 KB/s (3,05)   112 ms  CD-ROM CARTRIDGE 1.06
SONY CDU55E           367   305 KB/s (2,03)    83 ms  CD-ROM CARTRIDGE 1.06


---------------------------
Atari MegaSTE, 16 MHz, ACSI
---------------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Toshiba XM 3401       344   337 KB/s (2,24)    98 ms  HS-CDROM 2.00


-------------------------
Atari TT030, 32 MHz, ACSI
-------------------------
                                               mean
Device             points transfer rate   read time  driver

Toshiba XM 5201       681  524 KB/s (3,49)    77 ms  HS-CDROM 2.02
Atari CDAR-504          8   57 KB/s (0,38)   745 ms  HS-CDROM 2.02


-------------------------
Atari TT030, 32 MHz, SCSI
-------------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Toshiba XM 3701      2695  1019 KB/s (6,79)    37 ms  HS-CDROM 2.08
Toshiba XM 5201       970   524 KB/s (3,49)    54 ms  HS-CDROM 2.02
Matsus. PD-1 LF-1000  590   614 KB/s (4,09)   104 ms  HS-CDROM 2.12
Toshiba XM 3401       438   337 KB/s (2,24)    77 ms  HS-CDROM 2.02
Nec Multispin 3x      430   460 KB/s (3,06)   107 ms  HS-CDROM 2.04
Toshiba XM 4101       384   307 KB/s (2,04)    80 ms  HS-CDROM 1.24
Sony CDU-8003A        314   336 KB/s (2,24)   107 ms  HS-CDROM 2.08


----------------------
Falcon030, 16 MHz, IDE
----------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Mitsumi FX 300        326   401 KB/s (2,67)   123 ms  HS-CDROM 2.02


-----------------------
Falcon030, 16 MHz, SCSI
-----------------------
                                                mean
Device             points  transfer rate   read time  driver

Toshiba XM 3601      1292   672 KB/s (4,48)    52 ms  HS-CDROM 2.02
Toshiba XM 5301      1055   612 KB/s (4,08)    58 ms  HS-CDROM 2.02
SONY CDU-55S          476   362 KB/s (2,41)    76 ms  HS-CDROM 2.02
Toshiba XM 4101       334   307 KB/s (2,04)    92 ms  HS-CDROM 1.24
Goldstar GCD-R320     283   306 KB/s (2,04)   108 ms  HS-CDROM 2.02
SANYO CRD-250S        249   306 KB/s (2,04)   123 ms  HS-CDROM 2.02

Die Benchmarks in dieser Auflistung stammen von Julian Reschke@MS

Eine gewerbliche Nutzung ist Untersagt!






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Letzte Aktualisierung am 23. Mai 2004
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